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Datenschutz­erklärung

Kurz gesagt Diese Website, der Mandantenzugang unter cube.walther.systems und der Passwort-Tresor unter vault.walther.systems laufen auf eigener Hardware in Deutschland. Ich setze keine Analyse- oder Werbedienste ein, binde keine Inhalte von Dritten ein und setze auf dieser Website keine Cookies. Einzelne Funktionen des Tresors rufen aus Ihrem Browser Dienste Dritter auf, darunter die voreingestellte Prüfung auf Datenlecks (Punkt 5).

1. Verantwortlicher

Thomas Walther
Busentscher Weg 13a
15370 Fredersdorf
E-Mail: kontakt@walther.systems

2. Hosting und Zugriffsprotokoll

Die Website läuft auf einem eigenen Server in Deutschland, den ich selbst verwalte. Die Verbindung ist mit TLS verschlüsselt.

Bei jedem Zugriff schreibt der Server insbesondere folgende Daten in eine Protokolldatei:

  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs,
  • aufgerufene Adresse, HTTP-Statuscode und übertragene Datenmenge,
  • Browserkennung (User-Agent) und gegebenenfalls die verweisende Seite (Referrer),
  • die IP-Adresse in gekürzter Form (IPv4 auf 24 Bit, IPv6 auf 48 Bit); die Kürzung erfolgt vor dem Speichern,
  • weitere technische Angaben zur Anfrage und Verbindung, etwa TLS-Version und Antwortzeit.

Die Sprachkennung (Accept-Language) und die Client-Hints des Browsers werden nicht gespeichert.

Zweck ist der technische Betrieb, die Sicherheit, die Fehleranalyse und eine einfache Zählung der Zugriffe ohne Personenbezug. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem sicheren und stabilen Betrieb). Die Protokolldateien werden täglich rotiert und spätestens nach 30 Tagen gelöscht.

Diese Website verwendet kein Tracking. Alle Bestandteile, auch die Schriften, werden vom eigenen Server geladen; Skripte, Schriften oder andere Inhalte von Dritten werden nicht abgerufen. Auf dieser Website werden keine Cookies gesetzt und keine Daten im Browser gespeichert.

3. Kontakt per E-Mail

Wenn Sie mir eine E-Mail schreiben, verarbeite ich Ihre Angaben (Absenderadresse, Inhalt, Zeitpunkt), um die Anfrage zu bearbeiten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn Sie selbst Vertragspartner sind oder werden wollen. Handeln Sie für ein Unternehmen, ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an Anbahnung und Durchführung des Vertrags mit Ihrem Unternehmen); bei sonstigen Anfragen ebenfalls Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Interesse an der Beantwortung).

Ich lösche die Korrespondenz, sobald die Anfrage erledigt ist. Bei einem Mandat bewahre ich sie für die Dauer des Mandats und danach im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen auf.

Sie müssen mir keine Daten bereitstellen. Ohne Absenderadresse kann ich eine Anfrage aber nicht beantworten, ohne Name und E-Mail-Adresse kein Konto im Mandantenzugang einrichten.

Das E-Mail-Postfach wird bei der IONOS SE, Elgendorfer Straße 57, 56410 Montabaur, betrieben, einem Anbieter in Deutschland mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Weitere Empfänger gibt es nicht, es sei denn, ich bin gesetzlich zur Herausgabe verpflichtet. Eine Übermittlung dieser Daten in Länder außerhalb der EU findet nicht statt.

4. Mandantenzugang unter cube.walther.systems

Der Mandantenzugang dient dem Austausch von Dateien mit Kunden und Partnern. Konten richte ich ausschließlich persönlich ein; eine Selbstregistrierung gibt es nicht. Zum Mandantenzugang gehören die Anmeldung unter auth.walther.systems und die Dokumentbearbeitung unter office.walther.systems; alles läuft auf derselben Hardware wie diese Website. Bei jedem Zugriff fallen die unter Punkt 2 beschriebenen Protokolldaten an.

  • Konten: Name, E-Mail-Adresse, Anmeldedaten sowie die hochgeladenen Dateien und Freigaben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung des Dienstes), für Ansprechpartner eines Unternehmens Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO wie unter Punkt 3. Konten bestehen für die Dauer des Mandats. Sicherungskopien liegen auf derselben Hardware und werden spätestens nach 15 Tagen gelöscht.
  • Freigabe- und Upload-Links: Wer einen Link nutzt, benötigt kein Konto. Hochgeladene Dateien liegen im Speicher des jeweiligen Kontos, bis sie gelöscht werden.
  • Anmeldung: Der Anmeldedienst speichert Anmeldeversuche (Benutzername, IP-Adresse, Zeitpunkt, Erfolg) zum Schutz vor Missbrauch, Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Diese Einträge werden spätestens nach 90 Tagen gelöscht.
  • Cookies und Browserspeicher: Der Mandantenzugang speichert im Browser nur technisch notwendige Informationen für die Anmeldesitzung (Sitzungs-Cookie sowie Session- und Local-Storage des Webclients), § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Eine Einwilligung ist dafür nicht erforderlich; Analyse- oder Werbe-Cookies werden nicht gesetzt.

5. Passwort-Tresor und vertrauliche Übergabe unter vault.walther.systems

Der Passwort-Tresor dient der Verwahrung von Zugangsdaten und ebenso der vertraulichen Übergabe von Daten an Kunden und Partner. Er läuft auf derselben Hardware wie diese Website. Konten richte ich ausschließlich persönlich per Einladung ein; eine Selbstregistrierung gibt es nicht. Bei jedem Zugriff fallen die unter Punkt 2 beschriebenen Protokolldaten an.

  • Konten: Name, E-Mail-Adresse, Anmeldedaten einschließlich des zweiten Faktors, die verwendeten Geräte (Bezeichnung, Typ, Zeitpunkte) sowie die Einträge im Tresor. Die Inhalte dieser Einträge sind Ende-zu-Ende verschlüsselt; der Server speichert sie nur in dieser Form und erhält den Schlüssel nicht. Unverschlüsselt bleiben Verwaltungsangaben wie Art des Eintrags, Zeitpunkte und Dateigrößen. Die E-Mail-Adresse für eine Einladung stammt von Ihnen oder Ihrem Unternehmen; ohne sie ist keine Einladung möglich. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung des Dienstes), für Ansprechpartner eines Unternehmens Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO wie unter Punkt 3. Konten bestehen für die Dauer der Zusammenarbeit.
  • Symbole von Websites: Damit zu gespeicherten Websites ein Symbol erscheint, fragt der Client es unter Angabe der Domain beim Tresor ab. Der Tresor lädt das Symbol selbst von der Website und gibt Ihre IP-Adresse dabei nicht weiter; er legt es ohne Bezug zu Ihrem Konto in einem Zwischenspeicher ab. Die Domain erscheint dabei im Zugriffsprotokoll nach Punkt 2 und, wenn das Laden scheitert, im Fehlerprotokoll des Tresors; beide Einträge werden spätestens nach 30 Tagen gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung des Dienstes), für die Protokolleinträge Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO wie unter Punkt 2.
  • Dienste Dritter im Webclient: Einzelne Funktionen des Webclients rufen Dienste Dritter unmittelbar aus Ihrem Browser auf; der Tresor selbst gibt dabei keine Daten weiter. Beim Festlegen des Master-Passworts, auch bei der Annahme einer Einladung, ist die Prüfung auf bekannte Datenlecks voreingestellt und lässt sich abwählen. Bleibt sie gewählt, sendet Ihr Browser die ersten fünf Zeichen eines Prüfwerts des Passworts, nie das Passwort selbst, an den Dienst Have I Been Pwned, dessen Betreiber in Australien sitzt; dabei erhält der Dienst Ihre IP-Adresse. Für Australien besteht kein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission, und geeignete Garantien nach Art. 46 DSGVO liegen nicht vor. Wählen Sie die Prüfung ab, findet keine Übermittlung statt. Weitere Funktionen, etwa Berichte, die Prüfung einzelner gespeicherter Passwörter und Generatoren für E-Mail-Aliasse, nutzen Dienste Dritter, auch außerhalb der EU, nur wenn Sie sie selbst aufrufen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz Ihres Kontos vor einem bereits veröffentlichten Master-Passwort), bei selbst aufgerufenen Funktionen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
  • E-Mails: Der Tresor schickt Kontoinhabern und Eingeladenen E-Mails, etwa die Einladung selbst. Kontoinhaber erhalten außerdem einen Hinweis, sobald sich ein neues Gerät anmeldet oder auf das richtige Passwort kein zweiter Faktor folgt; solche Hinweise nennen Zeitpunkt, Gerät und IP-Adresse der Anmeldung. Absender ist vault@walther.systems; versandt wird über den unter Punkt 3 genannten Anbieter mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung, weitere Empfänger gibt es nicht. Für Einladungen und Kontohinweise gilt dieselbe Rechtsgrundlage wie für Konten. Enthält ein Hinweis Zeitpunkt, Gerät und IP-Adresse einer anderen Person, die sich anzumelden versucht, ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Schutz der Konten vor unbefugtem Zugriff). Anfragen beantworte ich unter der Adresse aus Punkt 1.
  • Übergabe per Link: Wer einen Link erhält, benötigt kein Konto und muss keine Angaben machen. Der Inhalt ist Ende-zu-Ende verschlüsselt. Den Schlüssel enthält der Teil des Links hinter dem Zeichen „#“, den der Browser nie an den Server überträgt; auf dem Server liegt er nur verschlüsselt für das Konto des Absenders. Lesen können den Inhalt deshalb nur der Absender und Personen mit dem vollständigen Link, bei einem geschützten Link zusätzlich mit dem Passwort. Beim Abruf zählt der Tresor lediglich die Abrufe; hinzu kommen die Protokolldaten nach Punkt 2. Beim Abruf eines durch ein Passwort geschützten Links, insbesondere bei einem falschen Passwort, kann der Tresor den Vorgang mit Ihrer vollständigen IP-Adresse protokollieren; solche Einträge werden spätestens nach 30 Tagen gelöscht. E-Mails an Empfänger verschickt der Tresor nicht. Jeder Link erhält ein Löschdatum, das beim Anlegen und bei jeder Änderung höchstens 31 Tage in der Zukunft liegen darf. Ist es erreicht, sperrt der Tresor den Link und löscht ihn samt Inhalt innerhalb einer Stunde automatisch. Eine kürzere Frist und eine Begrenzung der Abrufe kann der Absender festlegen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn die Übergabe der Erfüllung eines Vertrags mit Ihnen dient, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer vertraulichen Übergabe).
  • Fehlanmeldungen und Sperre: Schlägt eine Anmeldung fehl, protokolliert der Tresor den Zeitpunkt, die vollständige IP-Adresse und die eingegebene E-Mail-Adresse. Nach fünf Fehlversuchen innerhalb von zehn Minuten sperrt der Server Zugriffe von dieser IP-Adresse automatisch für eine Stunde, bei wiederholter Sperre schrittweise länger, höchstens für einen Tag. Zweck ist der Schutz der Konten vor dem Erraten von Passwörtern, Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Protokolleinträge zu Fehlversuchen und Sperren werden spätestens nach 30 Tagen gelöscht, die Sperrdaten (IP-Adresse, Zeitpunkt, Dauer und die auslösenden Protokolleinträge) spätestens fünf Tage nach der letzten Sperre.
  • Cookies und Browserspeicher: Der Tresor setzt keine Cookies. Sein Webclient speichert im Browser, auch beim Öffnen eines Links, nur technisch notwendige Informationen, etwa eine zufällige Gerätekennung, Angaben zur Anmeldesitzung und Ihre Darstellungseinstellungen (Session- und Local-Storage), § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Eine Einwilligung ist dafür nicht erforderlich. Session-Storage endet mit dem Schließen des Tabs, Local-Storage bleibt, bis Sie ihn im Browser löschen.

Sicherungskopien liegen auch hier auf derselben Hardware und werden spätestens nach 15 Tagen gelöscht. Tresoreinträge und Inhalte von Links liegen darin verschlüsselt; ein bereits gelöschter Link bleibt so lange enthalten, bis der letzte Stand mit ihm gelöscht ist.

6. Ihre Rechte

Sie haben mir gegenüber das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16 DSGVO), Löschung (Art. 17 DSGVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) und Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO).

Widerspruchsrecht: Sie können der Verarbeitung, die auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruht (insbesondere Zugriffs- und Fehlerprotokoll, Beantwortung von Anfragen, Daten von Ansprechpartnern, Anmeldeprotokoll, Hinweise auf Anmeldungen, Übergabe per Link, Fehlanmeldungen und Sperre, Prüfung auf Datenlecks), jederzeit aus Gründen widersprechen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben (Art. 21 DSGVO).

Sie können sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO), etwa bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht des Landes Brandenburg, Stahnsdorfer Damm 77, 14532 Kleinmachnow.

7. Keine automatisierte Entscheidungsfindung

Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Die befristete Sperre nach wiederholten Fehlanmeldungen (Punkt 5) ist keine solche Entscheidung, weil sie keine rechtliche Wirkung entfaltet und Sie nicht in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt.

Stand: 13.10.2026